Download BRK 2024 (Stand: 20.03.2024)

Oster-Trainingslager in Glücksburg

GB GruppenbildAm 01. April zog eine Karawane von Berlin an die Flensburger Förde: Es waren insgesamt sechs Trainerinnen und Trainer mit 36 segelnden Jugendlichen aus vier berliner Vereinen (TSV, PSB 24, SC Gothia und SCF) und Gästen aus einem niedersächsischen Verein (WVE). Mit dabei hatten sie zwei Piraten, drei 420er und 10 Teenys, und natürlich etliche Trainerboote. Ein bunter Haufen also, der sich, anders als die meisten anderen berliner Jugend-Trainingsgruppen, nicht in den Süden, sondern in den Norden aufmachte, um sich auf die bevorstehende Saison vorzubereiten.

Quartier bezogen sie in der Yachtschule des DHH in Glücksburg, ein perfekter Ausgangsort für das von der Seglerjugend Berlin auch finanziell unterstützte Trainingslager. Dass alle dort nicht nur viel lernten, sondern auch jede Menge Spaß hatten, zeigt nachfolgender, ausführlicher Bericht in Tagebuchform, der von den Teilnehmer*innen selbst verfasst wurde:

Samstag
Am Samstag um sieben Uhr haben sich alle im TSV getroffen um die Boote für die Fahrt vorzubereiten.
Danach ging es gemeinsam los nach Glücksburg.
Nach einer langen Fahrt sind wir gegen 15 Uhr angekommen und haben unsere Zimmer bezogen und die Boote aufgebaut.

Sonntag
Am Sonntag ging es direkt um 7 Uhr los mit dem Frühsport, welcher jeden Tag um diese Uhrzeit stattfand. Um 7:30 Uhr gab es dann Frühstück.
Um 8:45 Uhr zogen wir die Segel hoch und gingen bei ca. 17 Knoten Wind aufs Wasser.
Gegen Mittag ging es zurück in den Hafen um pünktlich um 12:30 Uhr Mittag zu essen. Danach gab es eine Mittagsruhe bis 14 Uhr. Nach der Mittagsruhe wurde bei ähnlichem Wind wie am Vormittag weiter gesegelt.
Nach dem Segeln fanden Gemeinschaftsspiele und Theorie statt.
Gegen 18 Uhr gab es Abendbrot und 22 Uhr startete die Nachtruhe.

GB Trapez

Montag
Am Montag wurde der Frühsport von Niko und Timo übernommen.
Den Vormittag des Montags haben wir genutzt um die 420er und Piraten zu trimmen, da leider relativ wenig Wind war.
Am Nachmittag sind wir dann rausgefahren und haben Spi Manöver geübt.

Dienstag
Am Dienstag war noch weniger Wind als am Montag. Daher haben wir am Vormittag lediglich Kentertaining durchgeführt.
Ab 15 Uhr waren wir dann in der örtlichen Therme. Zuerst haben wir in der Therme Schwimmen trainiert. Danach hatten wir ca. eine Stunde Freizeit in der wir uns in der Therme frei bewegen und Aufhalten konnten. Gegen 17 Uhr war der Tagesausflug bereits vorbei.

GB Schwimmbad

GB Kentern

Mittwoch
Mittwoch, den 5. April 2023 begann der Tag wie die letzten Tage auch mit Frühsport um 7 Uhr. 7:30 Uhr aßen wir Frühstück und waren dann um 8:45 Uhr segelbereit. Morgens hatten die Boote meist noch leicht Frost drauf. Obwohl wir vormittags nur wenig Wind hatten, fuhren wir aufs Wasser mit einem Pirat und drei 420ern. Da jedoch wirklich viel zu wenig Wind war, machten wir um 11 Uhr Theorie an Land. In der Theorie ging es um die Phase nach dem Start bei einer Regatta. Nach dem Mittagessen, dem anschneiden der Geburtstagskuchen von zwei Teilnehmerinnen die Geburtstag hatten und der Mittagspause von 12:30 bis 14:45 Uhr ging es dann wieder aufs Wasser. Diesmal mit zwei Piraten und 2 420er. Wir übten bei ca. 4-5 Knoten Rollwenden, Spifahren und den Start. Nach dem Abendbrot konnten die jüngeren bzw. die Teenysegler ein Film schauen und die Piraten und 420er Segler feierten den Geburtstag weiter am Wasser mit Sonnenuntergang und Musik. Um 22 Uhr fielen wir alle doch ganz schön müde in die Betten.

Am Donnerstag haben wir den Tag wie jeden anderen auch mit Frühsport um 7 Uhr begonnen. Dieses Mal haben Leonie, Antonia und Theska geplant. Wir sind wieder am Strand entlang gejoggt, haben ein Lauf-ABC gemacht und haben zum Abschluss noch einmal Zombieball gespielt. Im Anschluss sind wir direkt zum Frühstück gegangen. Danach hatten wir noch kurz Pause und sind dann 8:45 Uhr runter zu den Booten gegangen, um die aufzubauen und uns umziehen zum Rausfahren. In der ersten Einheit hatten wir gut segelbaren Wind und haben einen Kurs ausgelegt. Dabei mussten wir immer einen Up and Down von der Tonne 1 zu Tonne 4, dann von Tonne 1 zu Tonne 3 und dann von Tonne 1 zu Tonne 2 fahren. Das haben wir dann ein paar Mal wiederholt und danach haben wir noch einmal einen Pfadfinderstart geübt. Zum Abschluss der Einheit haben wir noch ein paar Startübungen gemacht. Dabei sollten wir uns an den Start stellen und durften bei der letzten Minute keine Manöver mehr machen. Vor dem letzten Durchlauf hatten wir dann auch noch einen kleinen Unfall. Die Boote Artemis und Daphnia sind dabei ineinander gefahren. Es ist aber zum Glück nichts passiert. Gegen 12 Uhr sind wir dann wieder reingefahren, um zum Mittagessen zu gehen. Wir hatten dann bis 14:45 Uhr Mittagspause und sind dann wieder runter zu den Booten gegangen. Zur zweiten Einheit hat der Wind nochmal stark zu genommen, sodass wir Strecke segeln konnten. Dabei sind dann auch nochmal ein paar Boote gekentert. Dieses Mal sind wir aber schon gegen 16 Uhr reingefahren. An Land haben wir dann die Boote abgebaut, abgewaschen und verladen, sodass wir pünktlich um 18 Uhr zum Abendessen gekommen sind. Nach dem Essen sind einige sogar noch baden gegangen.

GB Halbwind

Am Freitag, dem 7. April ging es leider für unseren Verein wieder zurück nach Berlin. Es war der erste Tag, an dem wir bis 7:15 Uhr schlafen konnten, da es kein Frühsport gab. 7:30 Uhr gab es dann nochmal ein ausgiebiges Frühstück. Bis 8:50 Uhr sollten wir unsere Betten abgezogen haben und die Taschen gepackt haben. Dann bepackten wir das Auto, überprüften nochmal die Gurte und nahmen Abschied von den anderen Vereinskindern. Um 10 Uhr fuhren wir dann zurück nach Berlin. Obwohl wir alle nach dieser Segelwoche sehr kaputt sind, hat es uns allen großen Spaß gemacht. Alles war gut organisiert, wir hatten sonniges Wetter, gutes Essen, coole Trainer und cooles Training und alle haben sich sehr gut verstanden, zudem haben wir auch viel Neues gelernt. Außerdem konnten wir neue Freundschaften knüpfen mit dem PSB 24 und SC Gothia.

Geschrieben von Leonie, Theska, Tim R., Raven und Niko.

Fotos: Maurice Mohr

© 2021 Berliner Segler-Verband e.V.

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